Don't touch this - warum du dein Gesicht weniger berühren solltest

Es scheint eigentlich selbstverständlich und doch können wir es oft nicht lassen - fast automatisch wandern im Laufe des Tages die Hände zum Gesicht. Um sich abzustützen, das Haar aus den Augen zu streichen, sich an der Nase zu kratzen oder die Augen zu reiben. Alles natürliche Handgriffe, die im Alltag allerdings weitreichende Folgen haben können und eine sonst ideale Gesichtspflege negativ beeinträchtigen.

 

Pickel, Rötungen, Unreinheiten

 

Auf deinen Händen sammelt sich im Laufe des Tages so einiges an Schmutz an. Neben einfachen Schmutzpartikeln und Fett tummeln sich auch Keime auf den Handflächen. Der Griff ins Gesicht bedeutet gleichzeitig eine kostenlose Reise dieser Stoffe zu einem neuen Körperteil. Die Folge: Schmutz und Fett verstopfen die Poren, Keime fördern Entzündungen und damit auch Pickel. Reizende Stoffe tun ihren Rest und sorgen für unerklärliche Rötungen, besonders da, wo die Haut fein und dünn ist.

 

Übertragung von Krankheitserregern

 

Bis zu 150 unterschiedliche Bakterien lauern auf Türgriffen, Telefonen oder Tischen. Gelangen diese ins Gesicht können sie nicht nur für Hautunreinheiten sorgen, sondern auch für unschöne Infekte an den Schleimhäuten von Augen, Nase oder Rachen verantwortlich sein. Besonders in Zeiten von grippalen Infekten oder grassierenden Darmkrankheiten kann dich das schon mal für einige Tage außer Gefecht setzen.

 

Vorsicht vor Mikrorissen

 

Auch wenn du sie nicht sehen kannst, sie sind da. Mikroskopisch kleine Verletzungen in Form von geplatzten Äderchen, kleinen Kratzern oder Verletzungen von der letzten Rasur. Fremdkörper aus Schmutz und Bakterien können diese Stellen entzünden und so die Heilung verzögern und im schlimmsten Fall sogar Narben hinterlassen. Besser: kleine Verletzungen mit panthenolhaltigen Cremes versorgen und im Laufe des Tages auf keinen Fall hin fassen.

 

Sitzt die Frisur?

 

Alle, die raspelkurze Haare tragen, können hier aufhören zu lesen. Für alle anderen ist dieser Hinweis besonders wichtig: Denn auch dein Haar sammelt im Laufe des Tages Schmutz und Fremdkörper ein, die wie Kletten daran hängen bleiben. Rutscht die Frisur zu oft ins Gesicht oder wird sie zu oft mit den Händen wieder in Form gezupft, können auch so Unreinheiten im Gesicht verteilt werden. Besonders an Stirn und Schläfen ist der Kontakt am größten und sorgt für unnötige Pickel und Rötungen.

 

Was also tun gegen den automatisierten Griff ins Gesicht? Vermeiden lässt er sich leider nicht, denn er passiert oft reflexartig. Aber der bewusste Umgang mit der Tatsache, dass man es überhaupt macht, ist der erste Schritt zur Besserung. Denn ist die Haut zeitweise wirklich sensibel, kann man zumindest zwei Mal überlegen, ob die Hände im Gesicht rumspielen müssen. Selbstverständlich sollte sein, sich regelmäßig mit Seife die Hände zu waschen und am Abend das Gesicht mit einem passenden Produkt wie einem Reinigungsgel oder einer Waschlotion gründlich zu reinigen. Deine Haut wird es dir danken. Aber auch hier gilt wieder: Mit den falschen Gewohnheiten ist auch die ansonsten ideale Gesichtspflege nicht so viel wert, wie sie es sein kann.

 

Diese Lebensweisheit habe ich gerne mit euch geteilt. Ihr wollt mehr? Dann schreib mir an hello@friedman.berlin, wenn du Fragen oder Kommentare hast.

 

Be your version of a man.

 

Dein

Friedman